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Die Umsatzsteuer

In Deutschland haben wir eine Vielzahl an Steuerarten. Die Umsatzsteuer ist hierbei eine indirekte Steuer, die von einer Regierung auf den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen erhoben wird.
Eine Art hiervon ist die Mehrwertsteuer. Diese Steuer wird auf den Verkaufspreis eines Produkts in jeder Stufe des Produktions- oder Vertriebsprozesses erhoben. Letztendlich wird die Mehrwertsteuer vom Verbraucher bezahlt.
Die Umsatz- oder Mehrwertsteuer wird in 136 LÀndern erhoben, darunter nahezu alle europÀischen LÀnder. In Deutschland gibt es aufgrund der europÀischen Gesetzgebung die Mehrwertsteuer seit dem 1. Januar 1969 (Umsatzsteuergesetz 1968).

Umgang mit der Mehrwertsteuer

In der EU und somit auch in Deutschland wird Mehrwertsteuer erhoben. Hier muss der Unternehmer, der Waren oder Dienstleistungen liefert, dem Kunden die Umsatzsteuer in Rechnung stellen. Der Unternehmer muss diese Umsatzsteuer dann an das Finanzamt abfĂŒhren. Der Kunde kann die gezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer vom Finanzamt zurĂŒckfordern, wenn er nachweisen kann, dass er steuerpflichtig ist und die gelieferten Waren/Dienstleistungen innerhalb seines Unternehmens verwendet.
Umsatzsteuer

Standard-Mehrwertsteuersatz

In den Deutschland gilt ein Standard-Mehrwertsteuersatz von 19%. Der "hohe Mehrwertsteuersatz" von 19% gilt fĂŒr fast alle Lieferungen von Waren und Dienstleistungen. Zu den Waren gehören Benzin, Computer, Möbel, Gas und Strom, Kleidung und Alkohol. Die Erbringung von Dienstleistungen umfasst z.B. juristische Dienstleistungen, Architekturberatung, IKT-Dienstleistungen.
Umsatzsteuer

Der reduzierte Mehrwertsteuersatz

Neben dem Standardsatz gibt es in Deutschland auch einen "ermĂ€ĂŸigten Mehrwertsteuersatz" von 7%. Der ermĂ€ĂŸigte Mehrwertsteuersatz gilt fĂŒr Produkte, die fĂŒr die GrundbedĂŒrfnisse des Lebens sorgen, darunter Lebensmittel, landwirtschaftliche Produkte, Medikamente und Wasser. Dieser Mehrwertsteuersatz gilt auch fĂŒr Waren und Dienstleistungen, die die menschliche Entwicklung fördern, wie z.B. BĂŒcher, der Verleih von SchulbĂŒchern, der Verkauf von Tages- und Wochenzeitungen und Ă€hnliches. Andere Dienstleistungen, die unter den ermĂ€ĂŸigten Satz fallen (können), sind die Dienstleistungen eines Friseurs, eines Malers, eines Schneiders und des öffentlichen Nahverkehrs.

Die Idee hinter diesem niedrigen Mehrwertsteuersatz ist, dass die Kosten fĂŒr den Kauf einer Ware oder Dienstleistung, die ein GrundbedĂŒrfnis befriedigt, niedriger sind, wodurch sie fĂŒr die Verbraucher zugĂ€nglicher werden.
Umsatzsteuer

Mögliche Alternativen

Das aktuelle System hat allerdings auch eine Reihe von Nachteilen. Die Hauptnachteile des Mehrwert-Systems werden als solche angesehen:
  • Komplizierte Verwaltung fĂŒr die Unternehmer.
  • Im Falle von ErmĂ€ĂŸigungen ist eine SteuerhĂ€ufung immer noch möglich.
  • BetrugsanfĂ€lligkeit: Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen (Lieferungen an Kunden in anderen EU-LĂ€ndern) besteht die Gefahr von Karussellbetrug.
Gegner des aktuellen Systems schlagen daher einige Alternativen vor. Die folgenden Alternativen wurden in der Vergangenheit bereits diskutiert:
  • Additive Methode: Jeder Unternehmer zahlt Steuern auf die Komponenten, die er bei der Herstellung einer Ware oder Dienstleistung hinzugefĂŒgt hat. Diese Methode ist jedoch ungenau und kompliziert.
  • Vorsteuerabzug: Ein Vorsteuerabzug wird nach folgender Formel gewĂ€hrt: Mehrwertsteuersatz x (Umsatz der Ausgangsleistungen - Kosten der Eingangsleistungen).
  • Umsatzsteuer mit Butoir: Verrechnung von gezahlter und geschuldeter Umsatzsteuer (wie beim Vorsteuerabzug); wenn die gezahlte Umsatzsteuer höher ist, kann der Unternehmer diese Differenz in eine Folgeperiode vortragen. Allerdings wird ihm die Differenz nicht erstattet.
Trotz dieser beschriebenen Alternativen, wird die aktuelle Form der Steuererhebung wohl vorerst als System beibehalten. Eine Anpassung bestĂŒnde aus vielen komplizierten Schritten und wĂŒrde einiges an Zeit in Anspruch nehmen.

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Diese Quellartikel wurden von den Lehrern fĂŒr Lernigo geschrieben. Um den QualitĂ€tsansprĂŒchen gerecht zu werden, haben die Autoren eine hohe Note fĂŒr das betreffende Fach erhalten oder einen Kurs belegen, der mit dem Thema zu tun hat.

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