+49(0)176 56569667
×
Registrieren oder Anmelden

Um einen Termin zu vereinbaren oder eine Nachricht zu senden, musst du dich zuerst registrieren. Die Registrierung dauert nur 2 Minuten!

REGISTRIEREN
LOGIN
×
Anmelden
×
Verifizierungs-E-Mail erhalten

Du bist einen Schritt nÀher an besseren Schulnoten! Wir haben dir eine E-Mail geschickt, damit du dein Konto aktivieren kannst. Bei dir ist keine Mail im Posteingang oder Spam angekommen? Wir helfen dir gerne sofort weiter!

×
Als SchĂŒler registrieren

Jetzt registrieren und sofort den Lehrer, der zu dir passt, buchen!

Du möchtest Nachhilfe geben? Als Lehrer registrieren
×
GlĂŒckwunsch,

Schön, dass du deine erste Nachhilfeanfrage gestellt hast! antwortet in der Regel innerhalb von 24 Stunden auf deine Anfrage. Sobald der Lehrer euren Termin bestÀtigt hat, benachrichtigen wir dich per E-Mail. Mehr Informationen zum Bezahlen findest du hier. Wenn du eine Frage hast, kannst du uns jederzeit persönlich kontaktieren!

Das Periodensystem

Das Periodensystem ist eine Übersicht aller uns bekannten chemischen Elemente. Chemische Elemente sind die Bausteine aller chemischen Substanzen, Stoffe und Materialien. Die Elemente sind nach der Ordnungszahl geordnet, die gleich ihrer Anzahl der Protonen im Atomkern ist. Das erste Element ist Wasserstoff (H).Das Periodensystem ist so aufgebaut, dass Elemente mit sehr Ă€hnlichen chemischen Eigenschaften ĂŒbereinander aufgelistet sind. Zudem enthĂ€lt die Tabelle einige andere periodische Angaben, wie zum Beispiel die ElektronegativitĂ€t und das Ionisierungspotential des jeweiligen Elements.
Das Periodensystem der Elemente

Der Ursprung des Periodensystems

Das Periodensystem so wie wir es heute kennen wurde schrittweise im Laufe der Zeit entwickelt. Jedoch gilt der russische Wissenschaftler Dmitri Mendelejew als der offizielle BegrĂŒnder, welcher bereits im Jahre 1869 die erste erkennbare Version der Tabelle veröffentlichte. Dies geschah zu einer Zeit, in der Wissenschaftler versuchten einen klaren Überblick ĂŒber die bis dahin bekannten Elemente zu erarbeiten. In seiner Tabelle zeigte Mendeleev periodische Trends auf und sagte Eigenschaften von fehlenden Elementen voraus, die LĂŒcken im System hinterließen. Seine Vorhersagen erwiesen sich grĂ¶ĂŸtenteils als zutreffend, als im Zuge des wissenschaftlichen Fortschritts immer mehr der fehlenden Elemente entdeckt wurden. Des Weiteren wurden stetig neue Elemente entdeckt oder synthetisiert, was zu konstanter Erweiterung von Mendelejews Periodensystem fĂŒhrte.
Das Periodensystem der Elemente

Einteilung des Periodensystems: Gruppen, Perioden und Blöcke

Das Periodensystem besteht aus 18 Spalten, die Gruppen genannt werden, und 7 horizontalen Reihen, die Perioden genannt werden. Du kannst die Tabelle auch in vier rechteckige Blöcke unterteilen: die Blöcke s, p, d und f. Elemente der gleichen Gruppe haben die grĂ¶ĂŸten Ähnlichkeiten in ihren chemischen Eigenschaften. Das liegt daran, dass sie die gleiche Elektronenanordnung in ihrer Ă€ußeren Schale (Valenzschale) haben. Reihen und Gruppen werden durch Namen unterschieden, zum Beispiel die Alkalimetalle (Gruppe 1) und die Erdalkalimetalle (Gruppe 2), die Halogene (Gruppe 17) und die Edelgase (Gruppe 18). Die letztgenannte Gruppe, zu der Helium (He), Neon (Ne) und Argon (Ar) gehören, zeichnet sich durch Elemente mit einer vollen Valenzschale (Edelgaskonfiguration) aus, was bedeutet, dass sie kaum ReaktivitĂ€t aufweisen.

Die Elemente in Perioden (Reihen) weisen generell weniger chemische Ähnlichkeit auf. Nur die Lanthaniden und Actiniden aus Reihe 6 und 7 sind chemisch stark verwandt, weshalb sie in zwei separaten Reihen unter dem Rest der Tabelle stehen. Innerhalb einer Periode, und somit auch im gesamten Periodensystem, sind die Elemente auf der linken Seite den Metallen zuzuordnen, wĂ€hrend auf der rechten Seite die Nichtmetalle zu finden sind. Die Mehrheit der Elemente gehört den Metallen an. Diese zeichnen sich durch eine glĂ€nzende OberflĂ€che und die FĂ€higkeit, Strom zu leiten aus. Sie können miteinander Legierungen bilden und kommen in geladener Form in Verbindungen mit Nichtmetallen, den sogenannten Salzen, vor. Nichtmetalle sind oft farblose Gase, und Elemente können kovalente Atombindungen mit anderen Nichtmetallen eingehen. Elemente wie Kohlenstoff (C), Sauerstoff (O) und Stickstoff (N) sind bekannte Nichtmetalle.

Zu guter Letzt kann das Periodensystem auch in vier rechteckige Blöcke unterteilt werden. Jeder Block ist nach der Schale benannt, in der sich das letzte Elektron der Elemente aus diesem Block befindet (s-, p-, d- und f-Block).
Das Periodensystem der Elemente

Periodische Trends

Periodische Trends, die man auch aus dem Periodensystem ablesen kann, beziehen sich auf die ElektronegativitĂ€t und den Atomradius. Die ElektronegativitĂ€t beschreibt das Maß der Anziehung eines Atoms, wenn es eine chemische Bindung mit einem anderen Atom eingeht, das kombinierte Elektronenpaar an sich zu ziehen. In der Regel steigt diese von links nach rechts an und nimmt innerhalb einer Gruppe von oben nach unten ab. Der Atomradius ist ein Maß fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe eines Atoms. Er nimmt innerhalb einer Periode von links nach rechts stetig ab, wĂ€hrend er innerhalb einer Gruppe von oben nach unten zunimmt. Trends des Ionisierungspotentials, der Elektronenkonfiguration und der MetallizitĂ€t, können ebenfalls im Periodensystem gefunden werden.

Stetiger wissenschaftlicher Fortschritt

Das Periodensystem ist also ein nĂŒtzliches GerĂŒst, um das chemische Verhalten von Elementen und MolekĂŒlen analysieren zu können und gilt immer noch als Ă€ußerst wertvolle Informationsquelle innerhalb der Chemie und anderer Naturwissenschaften. Im Jahr 2012 wurden die vorlĂ€ufig letzten Elemente hinzugefĂŒgt, 2016 wurden die vorlĂ€ufigen Namen noch durch neue offizielle Namen ersetzt. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis neue, noch unbekannte Elemente dem Periodensystem hinzugefĂŒgt werden.

Willst du mehr wissen?

Willst du mehr wissen? Diese Quellartikel wurden von den Lehrern fĂŒr Lernigo geschrieben. Um den QualitĂ€tsansprĂŒchen gerecht zu werden, haben die Autoren eine hohe Note fĂŒr das betreffende Fach erhalten oder einen Kurs belegen, der mit dem Thema zu tun hat.

Hast du weitere Fragen zu diesem Thema? WĂ€hle einen erfahrenen Tutor, der dir helfen kann!

Weitere Artikel und Informationen

Über Physik
Registrieren und Lehrer buchen